Insight: „Was macht einen erfolgreichen Logistikstandort aus?“

Nicht allein die Nähe zu einer Metropole entscheidet über die Qualität eines Standorts. Mindestens ebenso wichtig sind verfügbare Flächen, eine leistungsfähige Infrastruktur, ausreichende Netzkapazitäten, das Arbeitskräftepotenzial und eine lösungsorientierte Zusammenarbeit mit Kommunen und Behörden.

In der neuen Folge des Podcasts „PB3C Real Talk“ spricht unser Kollege Dennis Knecht mit Kai Gutacker darüber, weshalb periphere Lagen große Chancen für die Logistik bieten und warum es sich lohnt, Standorte nicht nur nach ihrem heutigen Status, sondern vor allem nach ihrem zukünftigen Potenzial zu bewerten.

Am Beispiel unserer Logistikentwicklung in Frankfurt (Oder) zeigt er, wie unternehmerische Weitsicht, kalkulierte Investitionen und verlässliche Partner dazu beitragen können, neue Wirtschaftsstandorte zu etablieren und langfristig Arbeitsplätze sowie regionale Wertschöpfung zu schaffen.

Seine zentrale Botschaft: Die Peripherie ist keine Notlösung, sondern kann eine bewusste strategische Entscheidung sein.

Hier geht es zur vollständigen Podcast-Folge: Stadt, Land, Logistik

Insight: „Warum Erreichbarkeit über die Zukunft von Bürostandorten entscheidet“

Wer morgens 45 Minuten im Stau steht oder zum dritten Mal auf den Schienenersatzverkehr warten muss, denkt irgendwann nicht mehr über das Büro nach, sondern darüber, ob sich der Weg überhaupt noch lohnt.

Genau dort beginnt für mich die Diskussion über die Zukunft des Büros. Denn die Qualität eines Standorts entscheidet sich längst nicht mehr nur im Gebäude. Sie beginnt bereits auf dem Weg dorthin.

In der Debatte um Homeoffice, KI und neue Arbeitsplatzkonzepte rückt ein Aspekt häufig in den Hintergrund: die Erreichbarkeit. Dabei ist sie für viele Unternehmen inzwischen ein handfestes Argument im Wettbewerb um Fachkräfte. Wer täglich unnötig Zeit auf dem Arbeitsweg verliert, stellt den Standort irgendwann infrage – unabhängig davon, wie hochwertig die Büroflächen sind.

Deshalb reicht es nicht aus, moderne Gebäude zu entwickeln. Attraktive Bürostandorte entstehen dort, wo Mobilität funktioniert, Infrastruktur mitwächst und Quartiere so geplant werden, dass sie für Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen attraktiv sind. Gute Stadtentwicklung und gute Bürostandorte lassen sich heute nicht mehr getrennt voneinander denken.

Warum die Erreichbarkeit aus meiner Sicht zu den wichtigsten Standortfaktoren gehört und welche Konsequenzen sich daraus für Städte und Projektentwickler ergeben, erläutere ich in meinem aktuellen Gastbeitrag für die Immobilien Zeitung.

Den vollständigen Kommentar lesen Sie hier: Immobilien Zeitung

Insight: „Vom Unternehmer zum Möglichmacher“

Unser Vorstandsvorsitzender Anton Mertens ist nicht nur Unternehmer, sondern auch Möglichmacher. Genau das zeigt die neue Podcast-Folge des Formats „Wirtschaft Köln Unplugged“ des Rotonda Business Club.

Seit vielen Jahren entwickelt er nicht nur Immobilien, sondern setzt sich mit großer Überzeugung dafür ein, seiner Heimatstadt etwas zurückzugeben.

„Was gut für die Stadt ist, ist gut für uns.“
Für Anton Mertens sind Veranstaltungen wie die Kölner Lichter weit mehr als ein beeindruckendes Feuerwerk. Sie schaffen Identität, bringen Menschen zusammen und setzen zugleich wichtige wirtschaftliche Impulse für die gesamte Region.

„Ohne bekloppte Ideen entsteht nichts.“
Im Podcast spricht er außerdem über seine Vision einer multifunktionalen Eventarena im Kölner Norden (Fühlingen). Ein Ort für Konzerte, Großveranstaltungen und möglicherweise sogar Fußball – und ein Beispiel dafür, wie wichtig mutige Ideen und langfristiges Denken für die Zukunft einer Stadt sind.

Vielen Dank an den Rotonda Business Club und Björn Lindert für das spannende Gespräch.

Wir wünschen viel Freude beim Reinhören: Spotify

Insight: „Stadtentwicklung findet nicht nur auf der Baustelle statt“

Mein Berufsalltag ist schon sehr vielseitig, aber ein Stadtfest gehört trotzdem zu den eher ausgefalleneren Terminen. Deshalb schätze ich auch den „Bunten Hering“ in Frankfurt (Oder) jedes Jahr so sehr.

Natürlich geht es viel um Gespräche mit Partnern sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung oder um den Blick auf die weitere Entwicklung unseres Standorts. Genauso freuen wir uns aber immer auch darauf, die Menschen kennenzulernen, für die wir hier bauen und entwickeln.

Wir sind regelmäßig vor Ort, begleiten die Entwicklung des Log Plaza Frankfurt (Oder) und erleben, wie sich die Region verändert. Da ist es für mich selbstverständlich, dass wir Veranstaltungen wie das Stadtfest unterstützen. Und ich gebe zu: Leckeres Street Food, sonniges Wetter und gute Musik machen den Termin natürlich nicht weniger attraktiv.

Stadtentwicklung findet eben nicht nur auf der Baustelle statt. Sie entsteht auch im Austausch mit den Menschen, die hier leben und arbeiten. Schließlich möchten viele wissen, was auf dem Gelände passiert, und welche Ideen dahinterstecken. Umso mehr hat es mich gefreut, dass wir die Gelegenheit hatten, gemeinsam mit dem rbb einen Blick hinter die Kulissen des Log Plaza Frankfurt (Oder) zu geben.

Ich habe mich sehr über die vielen Begegnungen gefreut und bin schon gespannt auf nächstes Mal!