Insight: „Warum Erreichbarkeit über die Zukunft von Bürostandorten entscheidet“

31.07.2026 | Insights

Gastbeitrag von Anton Mertens in der Immobilien Zeitung

Wer morgens 45 Minuten im Stau steht oder zum dritten Mal auf den Schienenersatzverkehr warten muss, denkt irgendwann nicht mehr über das Büro nach, sondern darüber, ob sich der Weg überhaupt noch lohnt.

Genau dort beginnt für mich die Diskussion über die Zukunft des Büros. Denn die Qualität eines Standorts entscheidet sich längst nicht mehr nur im Gebäude. Sie beginnt bereits auf dem Weg dorthin.

In der Debatte um Homeoffice, KI und neue Arbeitsplatzkonzepte rückt ein Aspekt häufig in den Hintergrund: die Erreichbarkeit. Dabei ist sie für viele Unternehmen inzwischen ein handfestes Argument im Wettbewerb um Fachkräfte. Wer täglich unnötig Zeit auf dem Arbeitsweg verliert, stellt den Standort irgendwann infrage – unabhängig davon, wie hochwertig die Büroflächen sind.

Deshalb reicht es nicht aus, moderne Gebäude zu entwickeln. Attraktive Bürostandorte entstehen dort, wo Mobilität funktioniert, Infrastruktur mitwächst und Quartiere so geplant werden, dass sie für Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen attraktiv sind. Gute Stadtentwicklung und gute Bürostandorte lassen sich heute nicht mehr getrennt voneinander denken.

Warum die Erreichbarkeit aus meiner Sicht zu den wichtigsten Standortfaktoren gehört und welche Konsequenzen sich daraus für Städte und Projektentwickler ergeben, erläutere ich in meinem aktuellen Gastbeitrag für die Immobilien Zeitung.

Den vollständigen Kommentar lesen Sie hier: Immobilien Zeitung