Übergabe Logistikneubau an APOSAN

23 Jahre gemeinsam gewachsen: OSMAB und ALCARO übergeben Logistikneubau an APOSAN in Köln-Kalk

Seit 2003 verbindet die OSMAB Unternehmensgruppe und das Pharma- und Homecare-Unternehmen APOSAN eine kontinuierlich gewachsene Mietpartnerschaft in Köln-Kalk. Nun erreicht die Zusammenarbeit einen neuen Meilenstein: Auf dem rund 20.500 Quadratmeter großen Areal an der Dillenburger Straße 100 haben OSMAB und ALCARO einen neuen, auf die Anforderungen von APOSAN zugeschnittenen Logistikstandort realisiert. Anlässlich eines gemeinsamen Baustellenfestes am 02. November wurde die Immobilie nun offiziell an APOSAN übergeben.

Mit dem Neubau setzt sich eine mehr als zwei Jahrzehnte währende Entwicklung fort. Seit Beginn des ersten Mietverhältnisses im Jahr 2003 hat APOSAN seine Flächen innerhalb des OSMAB-Bestandes in Köln-Kalk kontinuierlich erweitert. Mit der neuen Logistikimmobilie in der Dillenburger Straße 100 nutzt das Unternehmen inzwischen insgesamt rund 7.400 Quadratmeter Mietfläche bei OSMAB.

„Unsere Zusammenarbeit mit OSMAB ist über viele Jahre gewachsen. Entscheidend war für uns dabei immer, dass unsere Anforderungen verstanden und gemeinsam Lösungen entwickelt wurden, die zu unserer betrieblichen Entwicklung passen. Der neue Standort in der Dillenburger Straße ist deshalb weit mehr als zusätzliche Fläche. Er ist das Ergebnis einer langjährigen, verlässlichen Partnerschaft und schafft für uns die Voraussetzungen für den nächsten Entwicklungsschritt“, sagt Dr. Susanne Roeb, Geschäftsführerin der APOSAN GmbH.

Rede Susanne Roeb - Geschäftsführerin Aposan
Dr. Susanne Roeb, Geschäftsführerin der APOSAN GmbH

Maßgeschneiderter Neubau nach bewährtem Log Plaza Konzept

Der Neubau wurde nach dem bewährten Log Plaza-Konzept von ALCARO geplant und zugleich auf die konkreten Anforderungen von APOSAN zugeschnitten. Die Immobilie umfasst 1.860 Quadratmeter Logistikfläche sowie 310 Quadratmeter Büro- und Sozialflächen. Die Logistikhalle verfügt über eine maximale Lagerhöhe von 7,5 Metern sowie über Tiefhöfe und ebenerdige Zufahrten. Heizung und Kühlung der Halle erfolgen über Luft-Luft-Wärmepumpen. Die Büroflächen sind klimatisiert und unter anderem mit Fußbodenheizung, außenliegendem Sonnenschutz und Glasfaseranschluss aus-gestattet. Auf dem Hallendach ist zudem eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 183 kWp installiert.

„Mit unserem Log Plaza Konzept verfügen wir über einen erprobten Standard für moderne und zukunftsfähige Logistikimmobilien. Gleichzeitig gibt es bei einer nutzerspezifischen Entwicklung keine Lösung von der Stange. Gerade diese enge Abstimmung zwischen Nutzer, Eigentümer und Projektentwicklung ist aus unserer Sicht ein wesentlicher Erfolgsfaktor“, erklärt Markus Kroner, Geschäftsführer der ALCARO Invest GmbH.

 

OSMAB baut Bestandsschwerpunkt in Köln-Kalk weiter aus

Mit der Entwicklung der Dillenburger Straße 100 stärkt die OSMAB Unternehmensgruppe zugleich ihre bereits umfangreiche Präsenz in Köln-Kalk. In unmittelbarer Umgebung verfügt die Unternehmensgruppe inzwischen über 19 Gebäude mit einer Gesamtmietfläche von rund 82.400 Quadratmetern. Zum Bestand gehören unter anderem die acht Gebäude der O-WORK Offices im Bereich Gottfried-Hagen-Straße und Rolshover Straße, der b4 Campus mit vier Gebäuden und einem Rechenzentrum an der Dillenburger Straße 56–70a, zwei von den Bühnen der Stadt Köln genutzte Gebäude als Werkstatt und Logistikhalle in der Straße In den Reihen sowie weitere Gewerbeimmobilien im direkten Umfeld. Die Nutzungsstruktur reicht dabei von Büro-, Praxis- und Verwaltungsflächen über Rechenzentrums- und Werkstattsflächen bis hin zu Logistikimmobilien. Zu den Mietern zählen neben APOSAN unter anderem verschiedene Verwaltungseinheiten der Stadt Köln und zahlreiche Unternehmen.

„Köln-Kalk ist für uns seit vielen Jahren weit mehr als ein einzelner Immobilienstandort. Wir haben hier Schritt für Schritt einen bedeutenden Bestand aufgebaut und begleiten die Entwicklung des Stadtteils langfristig. Dass wir mit APOSAN nun für einen Mieter, der seit mehr als 20 Jahren mit uns wächst, eine eigene Immobilie realisieren konnten, bringt zwei wesentliche Bestandteile unserer Unternehmensphilosophie zusammen: langfristige Partnerschaften und die nachhaltige Weiterentwicklung unseres Immobilienbestandes“, sagt Anton Mertens, Vorstandsvorsitzender der OSMAB Holding AG.

Mertens ergänzt: „Gerade in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld wollen wir dort investieren und entwickeln, wo wir von Standort, Nutzung und langfristiger Perspektive überzeugt sind. Die Dillenburger Straße 100 ist dafür ein gutes Beispiel.“

Rede Anton Mertens Baustellenfest Dillenburger 100
Anton Mertens, Vorstandsvorsitzender der OSMAB Holding AG

Schlüsselübergabe ist kein Schlusspunkt

Auf dem Grundstück an der Dillenburger Straße 100 befinden sich neben dem neuen APOSAN-Gebäude bereits zwei Bestandsgebäude mit zusammen rund 16.000 Quadratmetern Mietfläche, die weiteres Entwicklungspotenzial bieten. OSMAB prüft derzeit, wie der Standort perspektivisch weiterentwickelt und die bestehenden Strukturen sinnvoll und nachhaltig genutzt werden können. Die Fertigstellung und Übergabe des APOSAN-Neubaus markieren den Startschuss einer weiteren Erfolgsgeschichte.

Im Rahmen des Baustellenfestes am 2. November feierten OSMAB, ALCARO und APOSAN gemeinsam mit Projektbeteiligten und Gästen aus Wirtschaft, Politik und Nachbarn die Fertigstellung des Neubaus und die symbolische Schlüsselübergabe.

Schlüsselübergabe Dillenburger 100
Schlüsselübergabe Logistikneubau Dillenburger Straße 100 an APOSAN

Weiterer Meilenstein für das Quartier I/D Cologne

Das Joint Venture aus Art-Invest Real Estate und OSMAB hat für das Stadtquartier I/D Cologne eine weitere Baugenehmigung erhalten. Das Stellwerk ist das achte der insgesamte 11 geplanten Gebäude und wird als Vollholzgebäude errichtet. Es wird nach Fertigstellung über rund 23.000 m² moderne Büro- und Gastronomieflächen verfügen.

Das Stellwerk auf dem Campus-Grundstück des sieben Hektar großen Areals von I/D Cologne ist als Vollholzgebäude geplant. Mit Ausnahme der Treppenhauskerne, der Tiefgarage und der Aufzugsschächte werden die wesentlichen Gebäudeteile aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz errichtet. Die Konstruktion ist auf Rückbau und Wiederverwendung ausgerichtet: Nach dem Ende des Lebenszyklus des Bürogebäudes können die Holzbauteile demontiert und beispielsweise für die Errichtung von Wohngebäuden oder schlussendlich Möbeln erneut eingesetzt werden. Auf diese Weise kann das verbaute Holz mehrere Lebenszyklen durchlaufen. Gleichzeitig prägen die natürliche Optik und Haptik des Materials die Innenräume und schaffen ein warmes Raumgefühl. Auch die Freiraumgestaltung ist Bestandteil des Gebäudekonzepts. Regenwasser wird auf Retentionsflächen sowie in einer Zisterne gesammelt und für die Bewässerung der Grünanlagen genutzt. Im Vergleich zu einer konventionellen Stahlbetonbauweise reduziert die Vollholzkonstruktion zudem die durchschnittlichen CO₂-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus um rund ein Drittel pro Quadratmeter.

Lobby im Stellwerk
Bildquelle / Nutzungsrechte: Art-Invest Real Estate

Das siebengeschossige Gebäude verfügt über drei begrünte Innenhöfe mit hochstämmigen Bäumen sowie zahlreiche Terrassen für das Arbeiten und Aufhalten im Freien. In der hauseigenen Tiefgarage befinden sich insgesamt 160 PKW-Stellplätze sowie Fahrradstellplätze und eine E-Ladeinfrastruktur. Das multifunktionale Foyer wird ein Gastronomiekonzept wie eine Cafeteria oder ein Bistro beheimaten. Die Dachflächen des Gebäudes werden neben einer großzügigen Dachterrasse mit Weitblick auf den Rhein und Köln mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet.

Innenhof und Terrassen des Stellwerks
Bildquelle / Nutzungsrechte: Art-Invest Real Estate

Arne Hilbert, Geschäftsführer und Leiter der Niederlassung NRW bei Art-Invest Real Estate, sagt: „Wir freuen uns, dass wir die Baugenehmigung für einen weiteren Baustein in unserem erfolgreichen Quartier I/D Cologne erhalten haben. Das Stellwerk wird eine wertvolle Erfahrung beim Thema Vollholzgebäude für uns darstellen und wie wir mit dieser Ressource bei der Realisierung unserer Immobilien umgehen.“

Holger Kirchhof, OSMAB-Geschäftsführer der I/D Cologne Projektgesellschaften, ergänzt: „Das Stellwerk ist eine zeitgemäße Ergänzung der bereits bestehenden sieben Bauteile im Quartier und zeigt die Weiterentwicklung und Innovationen der Immobilienbranche, die seit Projektbeginn vor 12 Jahren stattgefunden haben und weiterhin stattfinden. Wir freuen uns, wenn es uns gelingt, mit dem Stellwerk ein Vorbild im Bereich Vollholzgebäude zu schaffen und laden Interessierte herzlich zum Austausch dazu mit uns ein.“

Über I/D Cologne

Das Projekt I/D Cologne ist derzeit die größte gewerbliche Entwicklung in Köln. Nach und nach werden dort 7.000 Arbeitsplätze entstehen. Insgesamt entstehen elf Gebäude mit rund 160.000 m² BGF, wovon bereits 100.000 m² BGF realisiert wurden. I/D Cologne steht für work. live. connect. Das Arbeiten im Quartier erfüllt die Anforderungen für moderne Arbeitswelten mit höchster Nutzerzufriedenheit. Es ist ein vielfältiges und lebendiges Quartier mit den Nutzungen Büro, Konferenz, Hotel, Fitness, Sport, Gastronomie und Parken. Auf dem sieben Hektar großen Areal entstehen weiterhin drei große Plätze mit hoher Aufenthaltsqualität, zehn begrünte Innenhöfe sowie weitläufige Freianlagen. Sieben Gebäude sind bereits fertiggestellt und im Betrieb. Zu den Mietern zählen unter anderem Siemens AG, CANCOM, Renault Deutschland AG, Moxy Hotel, Stadt Köln, Art-Invest Real Estate, JTI, BBL, Ithinx, FLS, kommIT, Basic-Fit, L’OSTERIA, Fiye Guys, Hanedan, Shi Pleasure Eating, und die Bäckerei Schäfer.

 

Log Plaza Colonia 3 in Köln-Porz fertiggestellt. Übergabe der Flächen an DACHSER

Die OSMAB Holding AG und die ALCARO Invest GmbH haben ihr gemeinsames Logistikprojekt Log Plaza Colonia 3 in Köln-Porz planmäßig fertiggestellt und die Flächen termingerecht an den Logistikdienstleister DACHSER übergeben. Das international tätige Unternehmen wird am Standort künftig bis zu 60 Mitarbeitende beschäftigen und rund 23.000 Quadratmeter Hallenfläche für seine Kontraktlogistik nutzen.

Auf dem rund 59.200 Quadratmeter großen Grundstück in der Rudolf-Diesel-Straße 8 in Köln-Porz ist seit Baubeginn im September 2025 ein modernes Logistikzentrum mit einer Gesamtnutzfläche von rund 33.000 Quadratmetern entstanden. Die Immobilie umfasst vier Mieteinheiten mit insgesamt rund 29.900 Quadratmetern Hallenfläche sowie ergänzenden Büro- und Sozialbereichen. Die Standortinfrastruktur umfasst 110 Pkw-Stellplätze, sechs Lkw-Stellplätze sowie 65 Fahrradstellplätze und ist auf die Anforderungen eines modernen Logistikbetriebs ausgelegt. Als Generalunternehmer verantwortete die BREMER West GmbH & Co. KG die Realisierung des Projekts.

„Gerade in einem flächenmäßig stark begrenzten Markt wie Köln kommt es darauf an, vorhandene Gewerbestandorte qualitativ weiterzuentwickeln. Mit dem Log Plaza Colonia 3 schaffen wir moderne Logistikflächen an einem etablierten Standort und verbinden wirtschaftliche Nutzung mit hohen Nachhaltigkeitsstandards. Die planmäßige Übergabe an DACHSER zeigt, dass dieser Anspruch auch in der Umsetzung funktioniert“, sagt Anton Mertens, Vorstand der OSMAB Holding AG.

„Mit den neuen Flächen schaffen wir die Voraussetzungen, um unser Kontraktlogistikangebot am Standort Köln gezielt weiterzuentwickeln. Die zusätzlichen Kapazitäten in unmittelbarer Nähe zu unserer bestehenden Niederlassung ermöglichen kurze Wege, effiziente Prozesse und passgenaue Lösungen für unsere Kunden. Damit stärken wir den Standort Köln langfristig und schaffen zugleich moderne Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeitenden“, sagt Jörg Jonas, General Manager European Logistics bei Dachser Köln.

„Bei der Entwicklung moderner Logistikimmobilien geht es längst nicht mehr allein darum, Hallenfläche bereitzustellen. Entscheidend ist, die Anforderungen des Nutzers, eine effiziente Gebäudekonzeption und eine nachhaltige Energieversorgung frühzeitig zusammenzudenken. Beim Log Plaza Colonia 3 ist es gelungen, diese Aspekte von Beginn an in die Projektentwicklung zu integrieren und gemeinsam mit DACHSER in eine passgenaue Lösung zu übersetzen“, sagt Markus Kroner, Geschäftsführer der ALCARO Invest GmbH.

Größte zusammenhängende Aufdach-Photovoltaikanlage Kölns

Einen besonderen Schwerpunkt legt das Projekt auf die Energieversorgung: Auf den Dachflächen des Log Plaza Colonia 3 entsteht eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 3,66 MWp. Nach aktuellem Stand handelt es sich damit um die größte zusammenhängende Aufdach-Photovoltaikanlage Kölns. Für die Immobilie wird zudem eine DGNB-Zertifizierung in Gold angestrebt.

Zu den weiteren Nachhaltigkeitsmaßnahmen zählen eine hochwertige Gebäudehülle, energieeffiziente Beleuchtungs- und Gebäudetechnik sowie Ladeinfrastruktur für Elektroautos und E-Bikes. Darüber hinaus werden Flächen für eine zukünftige E-Lkw-Ladeinfrastruktur vorgehalten.

PV_Anlage Log Plaza Colonia 3

Strategischer Standort in Köln

Neben der technischen Ausstattung überzeugt der Standort insbesondere durch seine verkehrsgünstige Lage. Das Log Plaza Colonia 3 befindet sich zwischen Kölner Innenstadt und Flughafen sowie in unmittelbarer Nähe zum Autobahnkreuz Köln-Ost. Dadurch bestehen schnelle Verbindungen in die Ballungsräume Nordrhein-Westfalens und zu internationalen Warenströmen.

Mural setzt Zeichen für Erinnerungskultur

Eine besondere Rolle im Projekt spielt zudem das großformatige Mural „Erinnerung verpflichtet“ des international bekannten Künstlers Falk Lehmann alias AKUT. Das Werk nimmt Bezug auf die Geschichte des Grundstücks: Auf dem Areal befand sich 1933 das frühe nationalsozialistische Schutzhaftlager ‚Am Hochkreuz‘, in dem Menschen aus der Region inhaftiert und misshandelt wurden. Mit dem Mural wird diese Geschichte dauerhaft sichtbar in den Standort integriert. Das Motiv verbindet die Porträts von Anne Frank und Margot Friedländer und schlägt damit eine Brücke zwischen historischem Erinnern und heutiger Verantwortung.

Mural Erinnerung verpflichtet

Bauantrag für nächsten Bauabschnitt des Log Plaza Frankfurt (Oder)

ALCARO reicht Bauantrag für nächsten Bauabschnitt des Log Plaza Frankfurt (Oder) ein

  • Nächste Halle mit 24.000 Quadratmetern beantragt
  • Flächen in Halle A und der geplanten Halle C noch verfügbar

Die ALCARO Invest GmbH geht beim Log Plaza Frankfurt (Oder) in den nächsten Entwicklungsabschnitt. Für Halle C mit rund 24.000 Quadratmetern Mietfläche hat der Logistikentwickler im September den Bauantrag eingereicht. Zusammen mit den zwei bereits fertiggestellten Hallen wird der Logistikpark rund 170.000 Quadratmeter umfassen. ALCARO Invest ist der auf Logistikimmobilien spezialisierte Projektentwickler der OSMAB Gruppe.

Bereits vermietet sind rund 94.000 Quadratmeter in Halle B. Die Flächen werden künftig für die Logistik eines international tätigen Onlinehändlers genutzt. Für weitere Nutzer stehen derzeit Flächen in der bereits fertiggestellten Halle A sowie in der geplanten Halle C zur Verfügung. Auf dem Areal entstehen insgesamt 900 PKW- und 130 LKW-Stellplätze. Für den Standort liegt bereits eine Genehmigung zur Lagerung von Lithium-Ionen-Akkus vor. Damit ist der Logistikpark auch für Nutzer mit erhöhten Anforderungen an Lager- und Brandschutzkonzepte vorbereitet.

„Mit der Vermietung von 94.000 Quadratmetern haben wir einen wesentlichen Meilenstein für den Standort erreicht. Mit Halle C führen wir die Entwicklung nun konsequent weiter und schaffen zusätzliche flexibel nutzbare Flächen für Unternehmen, die ihre Logistik in der Hauptstadtregion oder entlang der europäischen Ost-West-Achse ausbauen wollen“, sagt Markus Kroner, Geschäftsführer der ALCARO Invest GmbH.

„Die Abstimmung mit der Stadt Frankfurt (Oder) verläuft sehr konstruktiv. Auf dieser Grundlage können wir die nächsten Planungsschritte zügig vorantreiben. Mit Halle C setzen wir das bewährte Konzept des Gesamtstandorts fort. Auch der neue Bauabschnitt wird für die Lagerung von Lithium-Ionen-Akkus ausgelegt. Gleichzeitig ermöglicht die Anordnung der drei Hallen auf dem gleichen Höhenniveau eine hohe Flexibilität bei der Flächennutzung: Bei entsprechendem Bedarf lassen sich die einzelnen Gebäude infrastrukturell miteinander verknüpfen und so auch größere zusammenhängende Anmietungen abbilden“, sagt Arne Haeger, Projektleiter der ALCARO Invest GmbH.

Auch Halle C soll nach dem Energiekonzept des Gesamtstandorts entwickelt werden. Vorgesehen sind Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen sowie eine Wärmeversorgung über Wärmepumpen und Fußbodenheizung. Ladepunkte für PKW und Fahrräder ergänzen die Infrastruktur. Darüber hinaus ist auf dem Gesamtareal ein Ladehub für elektrisch betriebene LKW in der Umsetzung.

Strategischer Standort im europäischen Warenverkehr

Frankfurt (Oder) liegt direkt an der Autobahn A12/E30 und ist damit Teil einer der wichtigsten europäischen Ost-West-Verkehrsachsen. Berlin ist in rund einer Stunde, Warschau in etwa vier Stunden erreichbar. Zusätzlich verfügt der Standort mit dem KV-Terminal Frankfurt (Oder) über eine direkte Schienenanbindung an die wichtigsten deutschen und niederländischen Überseehäfen. Betreiber des KV-Terminals Frankfurt (Oder) ist das polnische Unternehmen PCC Intermodal. Die Kombination aus Autobahn- und Schienenanbindung macht Frankfurt (Oder) insbesondere für Warenverkehre zwischen Deutschland und Mittel- und Osteuropa interessant.

Auch mit Blick auf die Verfügbarkeit von Arbeitskräften hat sich der Standort in der bisherigen Ansiedlungspraxis als leistungsfähig erwiesen. Im Zuge der Anmietung von Halle B konnte der dortige Nutzer innerhalb von rund acht Wochen knapp 400 neue Mitarbeitende für den Standort gewinnen.

Frankfurt (Oder): Haltestelle ALCARO Ost

Der Bus fährt jetzt bis vor die Hallentür

Ab Montag, den 17.08.2026,  ist unser Log Plaza Frankfurt (Oder) erstmals direkt mit dem ÖPNV erreichbar. Die Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (Oder) erweitert ihr Busangebot und richtet unter anderem die neue Haltestelle ALCARO Ost ein.

Darauf haben wir lange gemeinsam mit der öffentlichen Hand hingearbeitet. Auch wenn es bei Logistikstandorten oft vor allem darum zu gehen scheint, gute Hallen zu bauen: Am Ende müssen die Menschen auch bequem zur Arbeit kommen. Gerade bei Schichtbetrieb ist das ein Punkt, der schnell darüber entscheidet, wie gut der Standort in der Praxis funktioniert.

In unserem Logistikpark sollen in der Halle B langfristig zwischen 500 und 800 Arbeitsplätze entstehen. Weiterhin bieten auch die Halle A mit noch verfügbaren ca. 41.000 qm Hallenflächen und die zukünftige Halle C mit über 20.000 qm Hallenfläche Potential für weitere Arbeitsplätze. Die neuen Fahrzeiten orientieren sich deshalb gezielt an den Arbeitszeiten vor Ort. Für viele Beschäftigte wird es damit deutlich einfacher, den Arbeitsplatz auch ohne eigenes Auto zu erreichen, oder das eigene Auto bewusst zuhause zulassen.

Für uns gehört zu einem guten Logistikstandort auch ein Mobilitätskonzept, das die tatsächlichen Wege vor Ort mitdenkt. Mit Ladeinfrastruktur für E-Autos und E-Fahrräder haben wir dafür bereits einiges auf den Weg gebracht. Unser Mieter Milence baut zudem auf rund 11.000 qm einen der künftig größten E-Lkw-Ladeparks Deutschlands. Jetzt kommt die direkte Busanbindung für die Beschäftigten dazu.

Genau solche Themen müssen früh in die Planung eingebracht werden. Und sie zeigen auch, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand ist. Mit der Stadt Frankfurt (Oder) und der Stadtverkehrsgesellschaft SVF haben wir hier Partner, mit denen wir Dinge tatsächlich auf die Straße bekommen. Im wahrsten Sinne des Wortes. So schaffen wir es auch gemeinsam, den Verkehr und die Umwelt zu entlasten. Nachhaltigkeit weiter gedacht.