Fortschritt am Log Plaza Colonia 3 und Enthüllung eines Kunstwerks mit historischer Tiefe

Mit einem groß angelegten Baustellenfest haben die OSMAB Holding AG und die ALCARO Invest GmbH den aktuellen Baufortschritt ihres Logistikprojekts Log Plaza Colonia 3 in Köln-Porz gefeiert. Mehr als 300 geladene Gäste, darunter Handwerker, Projektbeteiligte, Partner, Mieter sowie Vertreter aus Politik und Stadtgesellschaft, kamen unter dem Motto „OSMAB BaustellenBeat – 30.000 Quadratmeter im Takt der Zukunft“ auf dem Areal in der Rudolf-Diesel-Straße zusammen.

Im Mittelpunkt des Abends stand bewusst kein klassischer Meilenstein wie Richtfest oder Fertigstellung. Vielmehr nutzten die Projektpartner den Anlass, um die bisherige Entwicklung zu würdigen, Einblicke in die Zukunft des Standorts zu geben und die Menschen hinter dem Projekt zusammenzubringen.

„Große Projekte entstehen nicht nur aus Plänen und Zahlen, sondern vor allem durch das Zusammenspiel vieler Beteiligter. Dieses Fest ist ein Dank an alle, die diesen Ort Schritt für Schritt Realität werden lassen“, sagte Anton Mertens, Vorstand der OSMAB Holding AG, in seiner Eröffnungsrede.

Neben Einblicken in die entstehende Immobilie bot das Programm ein vielfältiges Rahmenkonzept mit Catering, musikalischen Beiträgen und Live-Acts, darunter der Radsportverein Blitz aus Rösrath-Hoffnungsthal sowie die Kölner Band Paveier. Redebeiträge von Projektpartnern wie ALCARO, dem Generalunternehmer BREMER sowie dem zukünftigen Mieter DACHSER unterstrichen die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Kunstwerk setzt Zeichen für Erinnerung und Verantwortung
Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Enthüllung des großformatigen Murals „Erinnerung verpflichtet“ des international renommierten Künstlers Falk Lehmann, bekannt als AKUT. Das ortsspezifische Werk ist Teil des Log-Plaza-Konzepts, das gezielt Kunst in die Architektur integriert, und verleiht dem Standort eine zusätzliche gesellschaftliche Dimension.

Das Mural übersetzt historische Erinnerung in eine zeitgenössische Bildsprache und versteht sich als aktiver Beitrag zur Erinnerungskultur. Im Zentrum steht ein hybrides Gesicht, das sich aus fragmentierten Porträts zusammensetzt und unterschiedliche Perspektiven vereint. Bezugspunkte wie Anne Frank als Symbol der Verfolgung und Margot Friedländer als Stimme der heutigen Erinnerung markieren dabei historische und gegenwärtige Ebenen. Dazwischen positioniert sich die Gegenwartsgesellschaft: Als Ergebnis historischer Prozesse und zugleich als Träger von Verantwortung.

Besondere Bedeutung erhält das Werk durch seinen konkreten Standort: Auf dem Areal befand sich 1933 ein frühes NS-Schutzhaftlager „Am Hochkreuz“, in dem Menschen aus der Region festgehalten und misshandelt wurden. Das Mural greift diesen Kontext bewusst auf und macht ihn zu einem integralen Bestandteil seiner Aussage. Es erinnert daran, dass Geschichte nicht abstrakt ist, sondern immer auch einen lokalen Ursprung und eine unmittelbare Relevanz für die Gegenwart hat.

Auch formal wird diese Haltung sichtbar: Der Übergang von Schwarzweiß zu Farbe steht sinnbildlich für den Weg von der dokumentierten Vergangenheit hin zu einer aktiv gelebten Gegenwart. Fragmentierte und teils auslaufende Konturen erzeugen eine visuelle Dynamik, die verdeutlicht, dass Erinnerung kein statischer Zustand ist, sondern ein fortlaufender Prozess mit Konsequenzen.

„Wir verstehen unsere Immobilien nicht nur als wirtschaftliche Räume, sondern auch als Orte mit gesellschaftlicher Wirkung. Dieses Kunstwerk macht Geschichte sichtbar und erinnert uns daran, dass Verantwortung im Hier und Jetzt beginnt“, so Mertens.

Auch für ALCARO ist die Verbindung von Baukultur und Identität ein zentraler Anspruch: „Mit dem Log Plaza Colonia 3 schaffen wir nicht nur moderne Logistikflächen, sondern ein Umfeld mit Charakter. Kunst am Bau ist für uns ein wichtiger Baustein, um Standorte nachhaltig aufzuwerten und erlebbar zu machen“, ergänzt Markus Kroner, Geschäftsführer der ALCARO Invest GmbH.

Logistikstandort mit Zukunftsperspektive 
Auf dem rund 59.200 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein modernes Logistikgebäude mit etwa 33.000 Quadratmetern Gesamtnutzfläche, verteilt auf vier Mieteinheiten. Rund 29.900 Quadratmeter entfallen auf Hallenflächen, ergänzt durch Büro- und Sozialbereiche. Mit dem international tätigen Logistikdienstleister DACHSER steht der Hauptmieter bereits fest.

Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2026 geplant. Nach der Fertigstellung soll die Immobilie mit dem Gold-Siegel der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ausgezeichnet werden. Grundlage dafür sind eine hervorragende Gebäudedämmung, energieeffiziente Beleuchtungs- und Klimasysteme sowie eine leistungsstarke Photovoltaikanlage, die einen Großteil des Energiebedarfs vor Ort decken kann. Mit einer geplanten Leistung von rund 3,66 MWp könnte sie künftig die größte Aufdachanlage Kölns werden. Ergänzend sind zahlreiche Ladepunkte für E-Autos und E-Bikes vorgesehen.

Mit dem Baustellenfest und der Kunstinstallation wird bereits vor Fertigstellung deutlich, welchen Anspruch OSMAB und ALCARO mit dem Log Plaza Colonia 3 verfolgen: die Verbindung von wirtschaftlicher Nutzung, architektonischer Qualität und gesellschaftlicher Verantwortung.

Pressetermin in Frechen

Unsere Quartiersentwicklung NEOBEL in Frechen schreitet weiter planmäßig voran. Ein wichtiger Meilenstein ist dabei das neue Polizeidienstgebäude an der Johannisstraße, dass sich aktuell kurz vor der Fertigstellung befindet.

Im Rahmen eines Pressetermins in der vergangenen Woche konnten wir gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von Polizei, Politik und Projektbeteiligten einen aktuellen Einblick in den Baufortschritt geben. Dabei wurde deutlich, dass sich das Projekt auf der Zielgeraden befindet.

Die Übergabe an die Polizei des Rhein-Erft-Kreises ist für Ende Juni vorgesehen, der vollständige Einzug soll bis spätestens Ende September erfolgen. Mit rund 2.400 m² Fläche und erweiterten Kapazitäten, unter anderem deutlich mehr Stellplätzen für Einsatzfahrzeuge und Mitarbeitende, entsteht hier ein moderner und funktional durchdachter Standort.

Neben der klaren, zeitlosen Architektur überzeugt das Gebäude insbesondere durch seine hellen, großzügigen Räume und die auf die Anforderungen des Polizeialltags abgestimmte Struktur. Ziel ist es, den rund 800 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten im Rhein-Erft-Kreis ein zeitgemäßes und leistungsfähiges Arbeitsumfeld zu bieten.

Wir freuen uns, dieses wichtige Projekt gemeinsam mit unseren Partnern GOLDBECK und GOLDOCT erfolgreich umzusetzen und damit einen Beitrag zur öffentlichen Infrastruktur in der Region zu leisten.

Foto (v.l.n.r.): Paul Eisenbarth (Polizei), Aldijana Kolic (GOLDOCT), Arne Haeger (OSMAB), Axel Wirges (GOLDBECK), Frank Rock (Landrat)

Neuer Gastronomiebetreiber für den Bürocampus COCO

Die OSMAB hat für die Betriebsgastronomie im Bürocampus COCO (Cologne Office Campus Ossendorf) in Köln einen neuen Betreiber gewonnen: Das bundesweit tätige Cateringunternehmen L & D übernimmt ab April 2026 das Restaurant im Erdgeschoss des Campus. Mit der erfolgreichen Neuvermietung stärkt OSMAB gezielt die Aufenthaltsqualität und das Serviceangebot für die Mieter am Standort.

Die moderne Gastronomiefläche wurde bereits im Zuge der Campusentwicklung hochwertig ausgebaut und bietet auf rund 830 m² sowie mit Innen- und Außenbereichen ideale Voraussetzungen für eine zeitgemäße Mitarbeiterverpflegung. Mit L & D konnte nun ein erfahrener Betreiber gewonnen werden, der das gastronomische Angebot im COCO weiterentwickelt und neu ausrichtet.

„Mit L & D gewinnen wir einen starken Partner für den Standort und unterstreichen damit die Attraktivität des COCO sowie unser Ziel, unseren Mietern ein hochwertiges und bedarfsgerechtes Umfeld zu bieten. Eine moderne Betriebsgastronomie ist dabei ein wesentlicher Baustein für Aufenthaltsqualität, Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitgeberattraktivität“, erklärt Dennis Knecht, Vertriebsleiter der OSMAB Unternehmensgruppe.

L & D betreibt deutschlandweit über 100 Betriebsrestaurants und steht für eine moderne, qualitätsorientierte Gemeinschaftsgastronomie. Im COCO setzt das Unternehmen auf ein ausgewogenes, täglich wechselndes Angebot mit Fokus auf Frische, Regionalität und Nachhaltigkeit. Ergänzt wird das Konzept durch vegetarische und vegane Menülinien sowie klassische Gerichte, die sich an den Anforderungen eines flexiblen Arbeitsalltags orientieren.

„Wir freuen uns sehr, künftig Teil des Bürocampus COCO zu sein und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie externe Gäste kulinarisch durch den Tag zu begleiten. Unser Anspruch ist es, Genuss, Qualität und Nachhaltigkeit zu verbinden und die Gastronomie zu einem zentralen Treffpunkt im Arbeitsalltag zu machen“, so Thoralf Ebersbach, verantwortlicher Gebietsleiter bei L & D.

Neben dem klassischen Frühstücks- und Mittagsangebot wird das Restaurant auch Snacks und To-go-Angebote für den gesamten Tag bereitstellen. Ziel ist es, den Bürocampus als lebendigen Ort der Begegnung zu stärken und die gastronomische Infrastruktur langfristig als Mehrwert für Mieter und Besucher zu etablieren.

COCO zeichnet sich neben modernen Büroflächen insbesondere durch sein umfassendes Serviceangebot aus: Den Mietern stehen unter anderem gemeinschaftlich nutzbare Konferenzbereiche, ein zentraler Empfang, großzügige Lobby- und Aufenthaltsflächen sowie vielfältige Austauschzonen zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch nachhaltige Mobilitätslösungen wie ein Parkhaus mit E-Ladeinfrastruktur und eine gesicherte Fahrradgarage. Auch die aufwendig gestalteten Außenanlagen mit Sitzgelegenheiten und Kunstwerken tragen zur hohen Aufenthaltsqualität bei.

Mit der Neuverpachtung der Gastronomie ergänzt OSMAB das bestehende Service- und Infrastrukturangebot gezielt um einen weiteren wichtigen Baustein und stärkt damit die Position des COCO als attraktiven und zukunftsfähigen Bürostandort in Köln.

OSMAB vermietet Areal in Köln-Rodenkirchen für kreative Zwischennutzung

Ein innovativer Ansatz für eine herausfordernde Liegenschaft: In enger Zusammenarbeit zwischen dem Immobilienunternehmen OSMAB Holding AG, dem Gewerbemakler Comstate GmbH und der Zwischennutzer GmbH konnte für das Areal an der Industriestraße 131 in Köln-Rodenkirchen eine sinnvolle Übergangslösung realisiert werden. Denn zu einem späteren Zeitpunkt soll die Büro- und Lagerimmobilie in der Industriestraße 131 umfassend revitalisiert werden.

Die Zwischennutzer GmbH ist darauf spezialisiert, in vorübergehend ungenutzten Gewerbeflächen kulturelle Angebote zu schaffen und so zu einer positiven Standortentwicklung beizutragen. Über die kleinteilige Untervermietung werden die Objekte nachhaltig genutzt und bieten preiswerten Raum für regionale Kunst- und Kulturprojekte, Veranstaltungen und Freizeitangebote sowie Kleingewerbe und Start-ups. Dieses Konzept trifft bei dem rund 9.227 Quadratmeter großen Grundstück mit circa 3.627 Quadratmeter Hallenfläche sowie rund 996 Quadratmeter Büro- und Sozialflächen auf ideale Voraussetzungen.

„Derzeit zeigt sich deutlich, dass auch temporäre Nutzungskonzepte einen enormen Wert für die Eigentümer haben. Die Zwischennutzung von Leerständen bis hin zu einer nachhaltigen Vermietung oder einem Abbruch kann für viele Eigentümer ungeahnte Vorteile mit sich bringen. Auch hier freuen wir uns darüber, dass die OSMAB diese Vorteile für sich erkannte und wir innerhalb kürzester Zeit, aufgrund der Agilität aller Partner, eine Einigung erzielen konnten“, erklärt Nicolas Falter von der Comstate.

Ausschlaggebend für den schnellen Abschluss war die hohe Flexibilität aller Beteiligten. In einem intensiven Abstimmungsprozess wurden passgenaue und zugleich unkonventionelle Lösungsansätze erarbeitet, die einen operativen Start bereits innerhalb weniger Tage ermöglichten. Der Leerstand konnte so kurzfristig behoben und die Liegenschaft in das lokale Umfeld integriert werden.

„Unser Ziel ist es, ungenutzte Räume wieder zum Teil des aktiven Lebens zu machen. In Rodenkirchen finden wir die perfekte Infrastruktur, um kreativen Projekten eine Heimat auf Zeit zu geben“, ergänzt Marcus Reiner von der Zwischennutzer GmbH.

Durch die kleinteilige Untervermietung leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Belebung und Weiterentwicklung des Standorts in Köln-Rodenkirchen.

„Wir freuen uns, mit der Zwischennutzer GmbH einen Partner gefunden zu haben, der unser Objekt in der Übergangsphase mit neuem Leben füllt. Der Austausch war von Beginn an zielführend und lösungsorientiert. Gleichzeitig leisten wir mit dieser Vermietung einen bewussten Beitrag zur Förderung von Kunst und Kultur, indem wir kreativen Akteuren Raum zur Entfaltung bieten“, sagt Mortimer Mertens, Vermietungsmanager bei der OSMAB Holding AG, der den Prozess maßgeblich begleitete.

Strategischer Verkauf in Köln-Mülheim

Eine Tochtergesellschaft der OSMAB hat eine Logistikimmobilie in der Piccoloministraße in Köln-Mülheim erfolgreich veräußert. Erwerber ist eine Tochtergesellschaft der Kölner Maho Gruppe, die den Standort künftig als Großhandelsstandort selbst nutzen wird.

Die Immobilie umfasst rund 5.274 Quadratmeter Logistikfläche sowie etwa 1.442 Quadratmeter Büro- und Sozialflächen. Damit zählt sie zu den wenigen innerstädtischen Bestandsobjekten dieser Größenordnung im Kölner Markt. Der Standort befindet sich in einem etablierten Gewerbegebiet mit sehr guter Anbindung an die Innenstadt sowie an das regionale und überregionale Verkehrsnetz.

„Derzeit zeigt sich deutlich, dass Eigennutzer wieder bereit sind, langfristige Standortentscheidungen zu treffen – insbesondere dort, wo urbane Lage, Infrastruktur und Entwicklungsperspektive zusammenkommen“, erklärt Patrick Sohns, geschäftsführender Gesellschafter der Angermann NRW GmbH. „Köln-Mülheim bietet diese Kombination und positioniert sich damit weiterhin als gefragter Logistikstandort.“

„Die Immobilie befand sich rund zwei Jahrzehnte in unserem Bestand. Mit dem Verkauf setzen wir konsequent unsere Strategie fort, uns von Randaktivitäten zu trennen und unser Portfolio weiter zu fokussieren. Gleichzeitig zeigt die Transaktion, dass sich qualitativ hochwertige Logistikimmobilien in urbanen Lagen auch in einem herausfordernden Marktumfeld erfolgreich veräußern lassen“, sagt Anton Mertens, Vorstandsvorsitzender der OSMAB Holding AG.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für die engagierte und partnerschaftliche Zusammenarbeit!