Ausflug in den Steinbruch

Vergangene Woche folgten wir der Einladung unseres langjährigen Geschäftspartners Ludwig Krämer. Gemeinsam besuchte das gesamte OSMAB-Team den Steinbruch in Lindlar und erhielt dabei spannende Einblicke in eine beeindruckende Arbeitswelt.

Schon während der Führung wurde spürbar, wie viel Geschichte, Leidenschaft und handwerkliche Tradition hinter dem Steinbruch steckt. Zwischen historischer Schmiede aus dem Jahr 1850, moderner Produktionshalle und dem beeindruckenden Steinbruch entstand ein faszinierender Einblick in die Welt der Bergischen Grauwacke, einem über 380 Millionen Jahre alten Sedimentgestein.

Besonders spannend war der Kontrast zwischen traditionellen Bearbeitungsmethoden und moderner Verarbeitungstechnik. Nach der Führung ging es gemeinsam auf den Berg, wo wir den Abend bei bester Aussicht, netten Gesprächen sowie Burgern, Pommes und Currywurst gemütlich ausklingen lassen konnten.

Vielen Dank an Ludwig Krämer und das Team für die großartige Organisation, die Gastfreundschaft und die lehrreiche Führung.

Bild: Ludwig Krämer, Anton Mertens, Peter Bergmann und Alexander Haberkorn

OSMAB BaustellenBeat in Köln-Porz

Mit dem Baustellenfest „OSMAB BaustellenBeat – 30.000 Quadratmeter im Takt der Zukunft“ hat die OSMAB Holding AG gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft ALCARO Invest GmbH Ende April den aktuellen Fortschritt des Projekts Log Plaza Colonia 3 gefeiert.

Über 300 Gäste, darunter Projektbeteiligte, Partnerunternehmen, Mieter, Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie zahlreiche Wegbegleiter, kamen auf der Baustelle in Köln-Porz zusammen, um die Entwicklung des modernen Logistikstandorts gemeinsam zu würdigen.

Ein Abend zwischen Baustelle, Begegnung und Zukunft

Der Abend stand ganz im Zeichen des gemeinsamen Austauschs und der besonderen Atmosphäre eines Projekts, das sich sichtbar weiterentwickelt. Zwischen beeindruckender Baustellenkulisse, Musik und persönlichen Gesprächen wurde deutlich, wie viel Engagement, Zusammenarbeit und Vision hinter einem Projekt dieser Größenordnung stehen.

Doch was den Abend besonders gemacht hat, war nicht nur der sichtbare Baufortschritt. Vielmehr ging es auch um die Frage, wofür dieser Ort künftig stehen soll: für moderne Logistik, nachhaltige Entwicklung, wirtschaftliche Stärke und eine langfristige Perspektive für den Standort Köln-Porz.

Log Plaza Colonia 3: Moderne Logistikimmobilie in Köln-Porz

Mit Log Plaza Colonia 3 entsteht auf einem rund 59.200 Quadratmeter großen Grundstück eine moderne Logistikimmobilie mit insgesamt rund 33.000 Quadratmetern Mietfläche. Das Projekt umfasst mehrere Halleneinheiten sowie ergänzende Büro- und Sozialflächen und wird künftig unter anderem vom Logistikunternehmen DACHSER genutzt.

Neben modernen Flächenkonzepten setzt das Projekt auch auf nachhaltige Gebäudestandards und zukunftsorientierte Infrastruktur. Geplant sind unter anderem eine großflächige Photovoltaikanlage sowie eine DGNB-Gold-Zertifizierung.

Kunst, Kultur und Identität auf der Baustelle

Ein besonderer Bestandteil des Baustellenfests war erneut die Verbindung von Architektur, Stadtentwicklung und Kunst. Die OSMAB Holding AG verfolgt seit vielen Jahren den Ansatz, Immobilienprojekte nicht ausschließlich funktional zu denken, sondern Orte mit Identität und gesellschaftlicher Relevanz zu schaffen.

Ein emotionaler Höhepunkt des Abends war deshalb die Präsentation des Kunstwerks „Erinnerung verpflichtet.“ des Künstlers AKUT, das künftig Teil des Log Plaza Colonia 3 sein wird. Das großflächige Mural verbindet die Gesichter von Anne Frank und Margot Friedländer zu einem gemeinsamen Porträt und setzt damit ein bewusstes Zeichen für Erinnerungskultur, Verantwortung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die besondere Symbolik des Kunstwerks knüpft zugleich an die historische Bedeutung des Standorts an. In unmittelbarer Nähe befand sich während der NS-Zeit das Schutzhaftlager „Am Hochkreuz“. Mit dem Kunstwerk soll Erinnerung sichtbar bleiben und zugleich ein Bezug zur Gegenwart geschaffen werden.

Gerade dadurch wurde während des Abends spürbar, dass auf dem Gelände von Log Plaza Colonia 3 weit mehr entsteht als eine klassische Logistikimmobilie. Das Projekt steht künftig nicht nur für moderne Logistik und nachhaltige Entwicklung, sondern auch für Haltung, gesellschaftliche Verantwortung und die bewusste Verbindung von Wirtschaft, Kultur und Geschichte.

Eindrücke des Abends im Video

Die emotionalen und atmosphärischen Highlights des Baustellenfests wurden in einem Eventvideo von Stefan Gatzke festgehalten. Das Video zeigt nicht nur den aktuellen Projektstand, sondern vor allem die besondere Stimmung eines Abends, an dem Fortschritt, Austausch und gemeinsames Zukunftsdenken im Mittelpunkt standen.

Hier geht’s zum Eventvideo!

Impressionen von der Polis Convention

Auch in diesem Jahr war das Team der OSMAB Gruppe wieder auf der polis Convention 2026 in Düsseldorf vertreten.

Die Messe bringt jährlich Akteure aus Stadtentwicklung, Immobilienwirtschaft und Projektentwicklung zusammen und zeigt, wie wichtig persönlicher Austausch, unterschiedliche Perspektiven und gemeinsames Weiterdenken für die Zukunft unserer Städte sind.

Für die OSMAB bot die Veranstaltung erneut die Möglichkeit, wertvolle Gespräche zu führen, neue Kontakte zu knüpfen und frische Impulse für aktuelle und zukünftige Projekte mitzunehmen.

Anton Mertens, Natalja Jeske, Ingo Süßmilch, Virginia Müller, Moritz Arndt, Mortimer Mertens

Insight: Anton Mertens beim Köln Let’s Talk über die Zukunft der Immobilienbranche

Wie gelingt Bauen und Entwickeln in Köln unter neuen wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen? Mit genau dieser Frage beschäftigte sich die diesjährige Ausgabe von Köln Let’s Talk, bei der führende Stimmen aus Immobilienwirtschaft, Politik und Stadtentwicklung zusammenkamen.

Mit dabei war auch Anton Mertens, Vorstandsvorsitzender der OSMAB Holding AG, der sich gemeinsam mit weiteren Expertinnen und Experten den aktuellen Herausforderungen der Immobilienwirtschaft stellte.

Immobilienwirtschaft 2026: Zwischen Bauturbo, Wirtschaftlichkeit und Transformation

Wohnungsbau, Quartiersentwicklungen und Großprojekte stehen in Köln zunehmend unter Druck. Der sogenannte Wohnungsbauturbo soll Genehmigungsprozesse beschleunigen und neue Dynamik schaffen. Gleichzeitig steigen Anforderungen an Kostenkontrolle, Projektsteuerung und wirtschaftliche Stabilität.

Auch volatile Energiepreise, regulatorische Veränderungen und steigende Erwartungen an nachhaltige Entwicklung beeinflussen Business Cases im Neubau ebenso wie im Bestand. Produktivität und Steuerbarkeit werden damit immer stärker zu entscheidenden Wettbewerbsfaktoren.

Vor diesem Hintergrund diskutierten die Teilnehmenden der Konferenz zentrale Fragen:

  • Welche Rahmenbedingungen entscheiden künftig über die Realisierbarkeit von Projekten?
  • Wie lassen sich Geschwindigkeit und Planungssicherheit miteinander verbinden?
  • Welche Projektentwicklungen bleiben wirtschaftlich tragfähig?
  • Und welche Rolle spielen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Finanzierung künftig in der Immobilienwirtschaft?

Dialog statt Frontalprogramm

Die Veranstaltungsreihe „Let’s talk“ fand bereits zum 14. Mal statt und gastierte zum fünften Mal in Köln. Das Format setzt bewusst auf offenen Austausch statt klassischer Vorträge. Kurze Impulse, kontroverse Diskussionen, Breakout-Sessions und intensives Networking schaffen Raum für neue Perspektiven und praxisnahe Diskussionen.

Neben Anton Mertens standen unter anderem folgende Speaker auf der Bühne:

  • Annette Bödecker
  • Prof. Jürgen Volm
  • Markus Greitemann

Anton Mertens: „Die Branche braucht realistische Lösungen“

Im Rahmen der Diskussion stellte sich Anton Mertens mehreren zentralen Fragen zur aktuellen Marktlage und Zukunft der Projektentwicklung.

Im Fokus standen unter anderem folgende Themen:

  • Ist die aktuelle Immobilienkrise lediglich eine Delle oder bereits eine strukturelle Zeitenwende?
  • Welche Projekte lassen sich unter heutigen Rahmenbedingungen noch wirtschaftlich realisieren?
  • Ist das klassische Modell „kaufen, bauen, verkaufen“ weiterhin tragfähig?
  • Was erwarten Investoren heute stärker: Sicherheit oder Geschwindigkeit?
  • Und wird die Krise langfristig zu besseren Projekten führen oder schlicht zu weniger Projekten?

Die Diskussion machte deutlich: Die Immobilienwirtschaft befindet sich in einer Phase grundlegender Veränderung. Gleichzeitig wurde aber auch sichtbar, dass die Branche weiterhin enormes Potenzial besitzt, wenn Projekte realistisch, wirtschaftlich und zukunftsfähig gedacht werden.

Willkommen im Team der Immobilienverwaltung

Neue Wege beginnen oft mit einer Entscheidung. Mit Mut, Neugier und dem Wunsch, etwas zu bewegen. Genau diesen Schritt haben Jana Henze und Magdalena Gilles gewagt.

Seit einigen Wochen verstärken beide unser Team der MEHA GmbH, der hauseigenen Immobilienverwaltung der OSMAB Unternehmensgruppe. Als Objektverwalterinnen kümmern sie sich künftig um Immobilien aus unserem Bestand und tragen dazu bei, dass unsere Gebäude nicht nur funktionieren, sondern sich für ihre Nutzerinnen und Nutzer richtig anfühlen.

Für Jana Henze begann der Weg in die Immobilienbranche mit einer Ausbildung bei einem kleinen Immobilienmakler. Über die Jahre entwickelte sich daraus eine echte Leidenschaft für die Verwaltung von Gewerbeimmobilien. Ursprünglich aus dem Siegerland kommend, zog sie vor acht Jahren ins Rheinland und hat sich schließlich in Köln verliebt. Bei OSMAB freut sie sich auf neue Herausforderungen, ein wertschätzendes Arbeitsumfeld und persönliche Weiterentwicklung. Ihr Motto lautet: „Mut ist der erste Schritt in jede neue Richtung.“ In ihrer Freizeit zieht es sie selten nach Hause. Die Reiselust ruft und das nächste Abenteuer wartet meist schon.

Die Freude am Reisen teilt auch Magdalena Gilles. Ihr beruflicher Weg begann mit einer Ausbildung zur Immobilienkauffrau bei einer Genossenschaft. Im Anschluss sammelte sie zeitweise Erfahrungen im Bereich Expansion und Vertragswesen und erhielt dabei einen umfassenden Einblick in den Gewerbeimmobiliensektor. In den darauffolgenden zehn Jahren war sie erneut bei einer Genossenschaft tätig und spezialisierte sich dort auf den Wohnungsbereich. Heute freut sie sich besonders auf ein angenehmes Arbeitsumfeld und die Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung. Ihr Lieblingszitat begleitet sie dabei: „Am Ende gilt doch nur, was wir getan und gelebt haben, und nicht, was wir ersehnt haben.“ Arthur Schnitzler.

Wir freuen uns sehr über den Zuwachs in unserem Team und wünschen euch beiden einen wunderbaren Start bei uns. Schön, dass ihr da seid.