Ein Veedel auf der Überholspur

Köln 16.05.2019 Fleißig gebaut wird bereits auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs an der Schanzenstraße. Nachdem das etwa zwölf Hektar große Areal fast 40 Jahre lang brach gelegen hatte, werden hier nun Hotels, Büros und Gewerberäume errichtet. 20 Jahre hatte man in Vorfeld darüber gestritten, ob hier eine Mischung aus Wohnen und Arbeiten oder ein reines Gewerbegebiet entstehen soll. Seit 2002 gab es dazu mehrere Werkstattverfahren, an denen Architekten, Anwohnerinitiativen und Investitionswillige beteiligt waren. Die Rösrather OSMAB Holding entwickelt auf einem zehn Hektar großen Feld den größten Teil des Grundstücks. Sie plant, hier ein neues Gewerbequartier mit einer Bruttogeschossfläche von mehr als 160 000 Quadratmetern zu errichten, welches Platz für 7000 Arbeitsplätze bietet. Im nördlichen Teil hatte bereits mehrere Jahre lang der Stahlhandel Drösser einen Standort betrieben, zog sich jedoch im vergangenen Jahr wieder zurück. Auch dieser Teil ist nun Eigentum der OSMAB. Eine Eigentümergemeinschaft ist in einem südlichen Streifen entlang der Keupstraße aktiv. Die Arbeiten sollen bis 2025 abgeschlossen sein.

Alcaro erwirbt Grund für City-Logistikneubau LogPlaza Colonia

Der Investor und Projektentwickler Alcaro Invest, ein Unternehmen der Osmab Holding, hat in Köln ein 20.000 qm großes Grundstück erworben. Unter dem Namen „Log Plaza Colonia“ plant Alcaro im Südosten der Stadt bis 2020 einen 11.000 qm großen Neubau unter anderem für die City-Logistik zu errichten.

Bei dem Erwerb der Liegenschaft Poll-Vingster-Straße 126-128 war Greiff & Contzen, Köln, beratend und vermittelnd tätig. Über den Kaufpreis wurde von allen Seiten Stillschweigen vereinbart.

Bei dem Projekt handelt es sich um einen weiteren „Log Plaza Colonia“ am Unternehmenshauptsitz Köln, den der Logistikimmobilien-Investor und -Projektentwickler Alcaro realisiert. Der erste Logistikpark mit dieser hohen Ausstattungsqualität und Drittverwendungsfähigkeit wurde 2014 in Ossendorf im Nord-Westen der Rheinmetropole in Betrieb genommen.

„Aktuell investieren wir rund 50 Millionen Euro an drei Standorten in zukunftsfähige Logistikimmobilien in der Metropolregion Köln. Damit wollen wir die Lieferströme des Handels und der Hersteller unterstützen, die sich aufgrund der Digitalisierung und des Endkonsumentenverhaltens verändern“, sagt Anton Mertens, Geschäftsführer der Alcaro Invest GmbH.

„Für uns sind innerstädtisch gelegene Gewerbegrundstücke wie dieses sehr wichtig, um den Anforderungen an moderner City Logistik gerecht zu werden“, kommentiert Oliver Blüher, Prokurist und Projektleiter der Alcaro Invest GmbH. Mit seiner guten Anbindung an den Östlichen Zubringer sowie an die Autobahnen A 559, A4 und A3 ist der Standort prädestiniert für die von Nahversorgern und E-Commerce-Unternehmen dringend benötigten modernen Flächen für die innerstädtische Logistik.

Die Industriebrache ist noch mit einem Lagergebäude aus den 70er Jahren bebaut, das Alcaro im zweiten Quartal 2019 zurückbauen wird.