Kunst für Pänz: Gemeinsam Vielfalt sichtbar machen
13.10.2026 | Soziales Engagement
Das Projekt „Inklusive Kunstwelten“ lädt die jungen Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich kreativ auszuprobieren, eigene Ideen einzubringen und ihre Perspektiven sichtbar zu machen.
In der Inklusiven Offenen Tür Ohmstraße in Köln-Porz entsteht derzeit ein besonderes Gemeinschaftskunstwerk: Zwei Figuren werden nach und nach mit einem Mosaik aus Fliesen in unterschiedlichen Hautfarben gestaltet. Die Kinder und Jugendlichen der Einrichtung zerkleinern die Fliesen selbst und fügen sie Stück für Stück zu einem vielfältigen Gesamtbild zusammen.
Jedes einzelne Fragment trägt dazu bei, eine Botschaft sichtbar zu machen, die weit über das Kunstwerk hinausreicht: Menschen sind unterschiedlich – und gehören zusammen. Genau dieser Gedanke prägt auch den Alltag der Inklusiven OT Ohmstraße. Seit 1964 bietet die Einrichtung Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit und ohne Beeinträchtigungen einen offenen Raum für Begegnung, Austausch und selbstbestimmte Freizeitgestaltung.
Ein kreativer Raum für alle
Das Projekt „Inklusive Kunstwelten“ lädt die jungen Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich kreativ auszuprobieren, eigene Ideen einzubringen und ihre Perspektiven sichtbar zu machen. Dabei steht nicht nur das fertige Werk im Mittelpunkt. Ebenso wichtig ist der gemeinsame Entstehungsprozess: zusammen gestalten, voneinander lernen und erleben, dass jede und jeder einen wertvollen Beitrag leisten kann.
Engagement für Kunst und Gemeinschaft
Der Zugang zu Kunst und Kultur ist uns ein besonderes Anliegen. Neben Kunstprojekten an unseren Immobilienstandorten und unserem langfristigen Engagement als Zukunftspartner des Museum Ludwig unterstützen wir deshalb gemeinsam mit dem Bürgerverein Porz auch dieses Projekt direkt im Veedel. So wird Kunst dort erlebbar, wo sie Menschen zusammenbringt und unmittelbar Wirkung entfaltet.
Bereits im vergangenen Jahr haben wir uns zur Unterstützung des Bürgervereins Porz bekannt. Umso mehr freuen wir uns, dass daraus erneut ein Vorhaben entstanden ist, das Kinder und Jugendliche vor Ort stärkt, ihre Kreativität fördert und gelebte Inklusion sichtbar macht.

Noch ist das Mosaik nicht vollendet. Wenn aus den vielen einzelnen Fragmenten ein vollständiges Kunstwerk geworden ist, möchten wir wiederkommen und das Ergebnis gemeinsam erleben. Unser Dank gilt dem Bürgerverein Porz für die Vermittlung sowie Bianca Rilinger und dem Team der OT Ohmstraße für den herzlichen Einblick in ihre wichtige Arbeit.