ALCARO reicht Bauantrag für nächsten Bauabschnitt des Log Plaza Frankfurt (Oder) ein

15.10.2026 | Projektstatus

Ein strategisch überzeugender Standort im europäischen Warenverkehr erweitert sein Flächenangebot

ALCARO reicht Bauantrag für nächsten Bauabschnitt des Log Plaza Frankfurt (Oder) ein

  • Nächste Halle mit 24.000 Quadratmetern beantragt
  • Flächen in Halle A und der geplanten Halle C noch verfügbar

Die ALCARO Invest GmbH geht beim Log Plaza Frankfurt (Oder) in den nächsten Entwicklungsabschnitt. Für Halle C mit rund 24.000 Quadratmetern Mietfläche hat der Logistikentwickler im September den Bauantrag eingereicht. Zusammen mit den zwei bereits fertiggestellten Hallen wird der Logistikpark rund 170.000 Quadratmeter umfassen. ALCARO Invest ist der auf Logistikimmobilien spezialisierte Projektentwickler der OSMAB Gruppe.

Bereits vermietet sind rund 94.000 Quadratmeter in Halle B. Die Flächen werden künftig für die Logistik eines international tätigen Onlinehändlers genutzt. Für weitere Nutzer stehen derzeit Flächen in der bereits fertiggestellten Halle A sowie in der geplanten Halle C zur Verfügung. Auf dem Areal entstehen insgesamt 900 PKW- und 130 LKW-Stellplätze. Für den Standort liegt bereits eine Genehmigung zur Lagerung von Lithium-Ionen-Akkus vor. Damit ist der Logistikpark auch für Nutzer mit erhöhten Anforderungen an Lager- und Brandschutzkonzepte vorbereitet.

„Mit der Vermietung von 94.000 Quadratmetern haben wir einen wesentlichen Meilenstein für den Standort erreicht. Mit Halle C führen wir die Entwicklung nun konsequent weiter und schaffen zusätzliche flexibel nutzbare Flächen für Unternehmen, die ihre Logistik in der Hauptstadtregion oder entlang der europäischen Ost-West-Achse ausbauen wollen“, sagt Markus Kroner, Geschäftsführer der ALCARO Invest GmbH.

„Die Abstimmung mit der Stadt Frankfurt (Oder) verläuft sehr konstruktiv. Auf dieser Grundlage können wir die nächsten Planungsschritte zügig vorantreiben. Mit Halle C setzen wir das bewährte Konzept des Gesamtstandorts fort. Auch der neue Bauabschnitt wird für die Lagerung von Lithium-Ionen-Akkus ausgelegt. Gleichzeitig ermöglicht die Anordnung der drei Hallen auf dem gleichen Höhenniveau eine hohe Flexibilität bei der Flächennutzung: Bei entsprechendem Bedarf lassen sich die einzelnen Gebäude infrastrukturell miteinander verknüpfen und so auch größere zusammenhängende Anmietungen abbilden“, sagt Arne Haeger, Projektleiter der ALCARO Invest GmbH.

Auch Halle C soll nach dem Energiekonzept des Gesamtstandorts entwickelt werden. Vorgesehen sind Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen sowie eine Wärmeversorgung über Wärmepumpen und Fußbodenheizung. Ladepunkte für PKW und Fahrräder ergänzen die Infrastruktur. Darüber hinaus ist auf dem Gesamtareal ein Ladehub für elektrisch betriebene LKW in der Umsetzung.

Strategischer Standort im europäischen Warenverkehr

Frankfurt (Oder) liegt direkt an der Autobahn A12/E30 und ist damit Teil einer der wichtigsten europäischen Ost-West-Verkehrsachsen. Berlin ist in rund einer Stunde, Warschau in etwa vier Stunden erreichbar. Zusätzlich verfügt der Standort mit dem KV-Terminal Frankfurt (Oder) über eine direkte Schienenanbindung an die wichtigsten deutschen und niederländischen Überseehäfen. Betreiber des KV-Terminals Frankfurt (Oder) ist das polnische Unternehmen PCC Intermodal. Die Kombination aus Autobahn- und Schienenanbindung macht Frankfurt (Oder) insbesondere für Warenverkehre zwischen Deutschland und Mittel- und Osteuropa interessant.

Auch mit Blick auf die Verfügbarkeit von Arbeitskräften hat sich der Standort in der bisherigen Ansiedlungspraxis als leistungsfähig erwiesen. Im Zuge der Anmietung von Halle B konnte der dortige Nutzer innerhalb von rund acht Wochen knapp 400 neue Mitarbeitende für den Standort gewinnen.